40 JAHRE "EINSATZ IN MANHATTEN"

 

Am 3. Oktober 1974 zückte sich Kojak zum ersten Mal einen Lolly im deutschen TV.  

 

Einsatz in Manhatten - Kojak in Deutschland

 

Das deutsche Intro unter dem Namen "Einsatz in Manhatten" gibt es nur in der deutschen Version. Die Macher trauten der Serie grössere Chancen zu, wenn man ein Intro im Stil von "Die Strassen von San Francisco" machen würde, anstelle die Serie an einer einzelnen Person aufzuhängen, wollte man lieber eine Stadt ins Zentrum stellen.

 

Also alle Ausstrahlungen aus den 70er der ARD sind mit diesem Intro "Einsatz in Manhatten" versehen. Man hat einfach 61 Folgen aus allen 5 Seasons ausgewählt. Also ohne System oder höchstens, was darf man dem Zuschauer denn zumuten. Diese Folgen wurde dann auch alle extrem geschnitten. Es fehlen ca. 7 Minuten. Und da die Synchronisation erst nach der Kürzung gemacht wurde, fehlen eben auf der Kojak-Season 1-Box gewisse Stellen, bzw. sind mit Untertiteln versehen.

 

1991 hat die ARD nochmals 37 Episoden neu synchronisiert. Dort hat man dann den Orginal-Vorspann verwendet, jedoch steht ganz am Ende noch "Einsatz in Manhatten".

Den richtigen Orginal-Vorspann sieht man dann erst 1998, als RTL2 die letzten 20 Episoden ungeschnitten sychronisiert hat und mit grossem Erfolg ausgestrahlt hatte.

Die Melodie wurde mehrmals neu abgemischt. In den USA gab es für die Season 5 sogar eine ganz anderen Vorspann mit einer neuen Melodie. 

 

Kojak - Die Sprüche

Was wäre die Serie ohne die Sprüche von Kojak, welche bis heute unvergessen sind. Hier ein paar Beispiele:

 

Isses wahr!

 

Entzückend / Entzückend Baby


Ich bin dein Fan

 

OK, Baby


Ganz besondere Beachtung fand auch seine markige Aussprache, wenn er zum Beispiel den lieben Crocker rief: 

 

Croooooooooocker! Da ist doch gleich jeder im Revier aufgewacht und eine Gegensprechanlage war unnötig.

 

Unvergessen bleibt auch seine Kosenamen für Stavors: Wuschelköpfchen oder Wuschi. Eine Anspielung auf seine Haarpracht, welche Kojak ja fehlt.

 


Abby Mann - Der Erfinder von Kojak ist gestorben

 
Mit Kojak schuf er sich ein Denkmal. In Erinnerung wird Mann vor allem für die Schaffung eines ganz normalen Helden bleiben: Kojak. Abby Mann hatte 1973 die Idee zum Pilotfilm, aus der später die erfolgreiche Krimiserie "Kojak - Einsatz in Manhattan" wurde.
 
Abby Mann selbst lag jedoch die Sozialkritik mehr am Herzen: Damit ein Autor sein Geld wert sei, dürfe er nicht nur unterhalten, sondern müsse die Welt, in der er lebe, auch kommentieren, sagte Mann bei der Oscarverleihung. Genau dieser Aspekt unterscheidet ja Kojak von den bisherigen Serien dieser Zeit. "Nicht nur kommentieren, sondern vielleicht auch versuchen, die Welt zu verändern."
 
Abby Mann verstarb am 25. März 2008 mit 80 Jahren.

Werbung von Kabel 1 für die Serie Kojak

Kabel 1 zeigte nochmals alle Folgen in der richtigen Reihenfolge zwische dem 23.01.2006 und 12.07.2006. Kabel 1 zeigte auch die Folgen mit dem jeweiligen Intro, also wie sie damals gelaufen sind. So sah man auch den Vorspann "Einsatz in Manhatten" wieder.

 

Man darf davon ausgehen, dass Universal dem TV-Sender Kabel 1 hier die korrigierten Hüllendaten zur Vergügung gestellt hat. Erstrahlt doch hier nicht die falsche "Golden Gate Bridge", sondern die richtige "Manhatten Bay Bridge". Möglicherweise wollte man den Fehler seitens Universal korrigieren, hat dies dann aber aus Kostengründen doch nicht gemacht.

 

Das Vierte zeigte 2006 einige der Kojak TV-Movies in Spielfilmlänger. Zur Zeit läuft Kojak immer wieder auf diversen Pay-TV-Kanälen. Zur Zeit ermittelt Kojak sogar auf RTL Nitro.